Mehr Harmonie gefällig? Dann richten Sie sie sich doch einfach ein – mit Feng-Shui! Die alte chinesische Lehre sorgt für eine ausgeglichene Atmosphäre zu Hause und damit auch im Alltag.

Das Beste gleich vorweg: Den 4.000 Jahre alten Feng-Shui-Regeln zu folgen, bedeutet keineswegs, dass Sie komplett umbauen müssen. Ordnen Sie einfach einige Möbel neu an, bringen Sie mit Stoffen und Blumen neue Farbe in die Räume – und Sie werden sich in Ihren vier Wänden (wohl)fühlen wie neugeboren.

Grundlage des Feng-Shui ist der optimale Fluss des Chi, das ist chinesisch für Energie. Innerhalb der Wohnung sollte das Chi in sanften Kreisen fließen können. Liegen z. B. Tür und Fenster einander direkt gegenüber, strömt die Energie geradlinig durch das Zimmer und löst bei den Bewohnern ein Gefühl der Unruhe aus. Ordnet man jedoch die Möbel so an, dass sie diesen Durchzug verhindern, wird das Chi im Raum gehalten und verbreitet ein positives Klima.

Kleine Dinge machen den Unterschied

Wenn Sie Ihre Wohnung à la Feng-Shui gestalten möchten, gilt grundsätzlich:

  • Die Möbel sollten abgerundete Ecken haben. Denn scharfe Kanten durchschneiden das Chi und stören den Energiefluss.
  • Auch Pflanzen sollten eher runde Blätter haben als spitze (also raus mit der Yucca-Palme!).
  • Bei der Beleuchtung sollten Sie darauf achten, hartes elektrisches Licht durch Lampenschirme oder indirekte Beleuchtung weicher erscheinen zu lassen.
  • Wichtig ist auch eine aufgeräumte Umgebung. Lassen Sie möglichst wenig liegen oder stehen, denn bei Unordnung stockt der Energiefluss.

Die wichtigsten Räume

Zwei Räume sollten Sie ganz besonders sorgfältig einrichten: Wohnzimmer und Schlafzimmer.

Für das Wohnzimmer sollten Sie immer einen großen und sonnigen Raum, (möglichst südöstlich gelegen, wählen. An den Wänden sorgt ein Tapetenmuster, beim Bodenbelag Holz für Gemütlichkeit. Auch bei Möbeln ist Holz das bevorzugte Material, denn es steht für Leben und Wachstum. Sofas und Sessel sollten Sie immer so aufstellen, dass sie Geselligkeit statt „Einigeln“ fördern.

Da elektrische Geräte eine negative Wirkung aufs Chi haben, platzieren Sie diese bitte möglichst weit von den Sitzgelegenheiten entfernt. Tipp: Pflanzen mildern die negative Wirkung.

Im Schlafzimmer sollte das Bett aus Holz sein und ein Kopfteil haben oder direkt an der Wand stehen. Das schützt vor schnell fließenden Energien. Gerüschte oder in Falten gelegte Vorhänge verhindern, dass das Chi zu schnell aus dem Fenster strömt, und fördern den erholsamen Schlaf.