Jeder Bodenbelag hat Vor- und Nachteile. Im Kinderzimmer sollten Sie neben Robustheit und Schalldämmung vor allem auf Gesundheitsverträglichkeit achten.

Nicht nur im Krabbelalter verbringen Kinder viel Zeit auf dem Fußboden. Wo sonst kann man so gut Bauklötze auftürmen, Rad schlagen oder Bücher lesen? Eltern sollten deshalb besonderen Wert auf den richtigen Bodenbelag fürs Kinderzimmer legen.

Pflegeleicht & robust

Damit auch mal der Saft umkippen darf, muss der Belag zum Beispiel möglichst einfach zu reinigen sein. Gleichzeitig sollten es die lieben Kleinen beim Spielen aber auch gemütlich haben.

<strong> Ein Teppichboden verleiht Behaglichkeit – und bringt Farbe ins Kinderzimmer. </strong> Foto: Tretford
Ein Teppichboden verleiht Behaglichkeit – und bringt Farbe ins Kinderzimmer. Foto: Tretford
Nicht zuletzt haben auch die Eltern Bedürfnisse – zum Beispiel nach Ruhe. Einige Böden dämmen Geräusche, die durch Hüpfen oder einstürzende Bauklotztürme entstehen, besser als andere.

Welchen Eigenschaften man den Vorrang gibt, hängt vom Alter der Kinder und von den eigenen Bedürfnissen ab. Für die Wahl des passenden Bodenbelags haben wir deren Hauptmerkmale in einer Tabelle zusammengefasst.

Bodenbeläge im Überblick

Schadstoffe beim Bodenbelag vermeiden

Eine große Rolle bei der Auswahl sollte in jedem Fall der Gesundheitsaspekt spielen. In dieser Hinsicht schneiden manche Beläge deutlich besser ab als andere. Beim Kauf sollte man auf die entsprechenden Gütesiegel achten und im Zweifel für den zertifiziert schadstofffreien Boden auch ein bisschen mehr Geld ausgeben. Gute Qualität ist für das Kinderzimmer ohnehin wichtig, da dort der Boden stärker beansprucht wird als in anderen Räumen.