Zwei Kinder in einem Zimmer? Das muss kein Nachteil sein. Mit ein paar Einrichtungstricks fühlen sich Bruder und Schwester im Geschwisterzimmer gleichermaßen wohl.

Ein gemeinsames Zimmer für Sohn und Tochter ist nicht nur eine Lösung bei Platzproblemen, es kann auch richtig Spaß machen. Freiräume sollten dabei aber nicht zu kurz kommen. Beziehen Sie die Kinder deshalb von Beginn an in die Planung des Zimmers mit ein.

Jedes Kind sollte zum Beispiel eine Farbe aussuchen, die sich in den persön­lichen Sachen wiederfindet. Aufbewah­rungsboxen in zwei verschiedenen Designs sind optimal: Die Kinder können ihre Spielsachen dann getrennt vonein­ander verstauen und besser Ordnung halten. Achten Sie aber darauf, nicht zu viele unterschiedliche Muster zu verwen­den, damit es nicht zu unruhig wird.

Gerecht geteilt

Raumteiler sind eine praktische Gestal­tungsmöglichkeit, um dem Nachwuchs Privatsphäre zu verschaffen. Bei einem großen Zimmer kann sogar das Hochbett in die Mitte gestellt werden – aber nur, wenn beide Kinder ein Fenster in ihrem Bereich haben.

Die Hauptsache ist schließlich, dass niemand sich benachtei­ligt fühlt. Deshalb sollten auch einige Möbel wie etwa Schreibtische in zweifacher Ausführung vorhanden sein.

Ist die Anordnung der Möbel im Zimmer möglichst symmetrisch, trägt das zu einer klaren Raumwirkung bei. Falls das Zimmer für zwei Mal-, Bastel- oder Hausaufgabenplätze zu klein ist, kann der Arbeitsbereich gegebenenfalls auch in das Arbeitszimmer der Eltern ausgelagert werden.