Die klassische Sauna ist nicht jedermanns Sache. Doch auf gesunde Wärme brauchen auch Hitzemuffel nicht zu verzichten: Infrarotwärmekabinen bieten Saunavergnügen „light“.

Manche mögen’s bekanntlich heiß. Und in der klassischen Sauna finden Sie, was sie suchen – selbst Temperaturen von 100 Grad. Anderen perlt allein bei dem Gedanken an solche Hitze der Schweiß auf der Stirn. Doch auch sie brauchen auf die wohltuende und gesunde Wirkung der Wärme nicht zu verzichten. Denn mit Infrarotwärmekabinen hält der Handel eine milde Sauna-Alternative bereit.

Anders als bei der klassischen Sauna produzieren die Infrarotkabinen deutlich weniger Hitze: Sie erreichen Temperaturen von „nur“ 38 bis 55 Grad Celsius. Dabei wird die Wärme nicht über die Erhitzung der Raumluft erzeugt, wie es in der Sauna der Fall ist, sondern durch einen Flächenstrahler erzielt, der die Person in der Kabine direkt anstrahlt. Wie die normale Sonnenstrahlung dringt sie in den Körper ein und erhitzt ihn gewissermaßen von innen heraus. Hohe Luftfeuchtigkeit, wie aus der klassischen Sauna bekannt, entsteht dabei nicht.

Schnelle Tiefenwärme

Durch die niedrigeren Temperaturen ist ein „Infrarotkabinen-Saunagang“ weniger belastend. Dennoch stärkt ein Aufenthalt

in der Kabine das Immunsystem und hilft bei der Entschlackung. Auch der gesamte Bewegungsapparat kann profitieren, da durch die schonende Tiefenwärme die Muskulatur gelockert wird und sich Verspannungen lösen.

Zudem lassen sich Infrarotkabinen ganz spontan nutzen: Die Kabine muss nur wenige Minuten vorgeheizt werden – auch dies ein Unterschied zur Sauna. Zudem ist die Installation der Kabine wesentlich einfacher: Aufgrund des geringeren Strombedarfs reicht eine normale Steckdose zur Stromversorgung völlig aus, während klassische Saunen auf einen Starkstromanschluss angewiesen sind. Apropos Strom: Für Infrarotwärmekabinen werden erheblich weniger Stromkosten fällig. So kostet ein 30minütiger Aufenthalt laut Herstellerangaben rund 15 Cent – ein Saunagang in einer kleinen Sauna dagegen rund 75 Cent.

Schließlich lohnt auch ein Blick auf den Platzbedarf: Da man in den Infrarotkabinen ausschließlich sitzt, dürfen sie sehr viel kleiner ausfallen. So sind die kleinsten Modelle bereits ab einer Grundfläche von 0,81 Quadratmeter zu haben.

Infrarotwärmekabinen können also zu Recht als Alternative zur klassischen Sauna gelten. Allerdings bieten beide ein völlig unterschiedliches Wärmeerlebnis.