Aus klein wird groß und bei Bedarf sogar wieder klein: innovative Kindermöbel, die mitwachsen, lassen sich prima von jüngeren Geschwistern „auftragen“ – und wirken dabei immer wie neu.

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen, sie haben ihre ganz eigenen Wohnbedürfnisse. Und während die Eltern sich durchaus über viele Jahre an besonderen Möbelstücken erfreuen können, ändern sich die Bedürfnisse der Sprösslinge rasend schnell, vor allem im Vorschulalter. Das fängt schon mal damit an, dass sie von Woche zu Woche in die Höhe schießen. Es ist daher sinnvoll, von Anfang an eine „flexible“ Einrichtung zu wählen.

Innovative Kinderzimmermöbel, die bis ins Jugendalter mitwachsen und gegebenenfalls für die kleine Schwester auch wieder auf kindgerechte Dimensionen „schrumpfen“, sind da die ideale Lösung. Einerseits schonen sie das elterliche Portemonnaie. Andererseits lassen sie sich so fantasievoll abwandeln, dass der jüngere Nachwuchs gar nicht erst das Gefühl kriegt, „alte Sachen“ auftragen zu müssen.

Mitwachsende Möbel schonen den Rücken

Für Einzelkinder sind mitwachsende Möbel ebenfalls sinnvoll, denn sie lassen sich jeder Entwicklungsstufe anpassen. Das bringt nicht nur den finanziellen Vorteil, nicht nach jedem Wachstumsschub neue Möbel kaufen zu müssen. Höhenverstellbare Tische und Stühle sind auch ergonomisch kaum zu toppen und beugen Haltungsschäden vor. Als Material ist robustes Massivholz eine gute Wahl. Für die Beschläge eignet sich Metall besser als Kunststoff – es ist stabiler.

Das Einsatzgebiet der Möbel kann immer wieder kreativ abgewandelt werden. So lässt sich der Malplatz der Kindergartenzeit mit wenigen Handgriffen in einen praktischen Schreibtisch für die ersten Schuljahre umwidmen. Und kann danach gegebenenfalls wieder zum Basteltisch fürs Nesthäkchen schrumpfen.

Etagenbetten werden zum Spielplatz

Ähnliches gilt fürs Nachtlager: Aus pfiffig gestalteten Gitterbettchen werden zum Beispiel hübsche Zweisitzer für kleine Kinder. Etagenbetten können durch Rutsche und Kletterwand erweitert zum echten Spielplatz für die Kleinen werden. Später verschwindet der „Kinderkram“, aber über das robuste Hochbett freut sich Ihr Nachwuchs auch noch als junger Teenager.

Achten Sie auf Nachkaufgarantien der Hersteller, dann haben Sie die Möglichkeit, auch später passende Teile für Regale oder Kommoden zu finden und brauchen nicht gleich alles auf einmal zu erwerben, sondern können die Ausstattung nach und nach ergänzen – größere Kinder brauchen nun mal mehr Platz für Krimskrams und Kleidungsstücke. Generell gilt: Lieber mehrere bewegliche Regale oder Rollcontainer kaufen als einen großen Schrank.

Eine Orientierung beim Möbelkauf bieten Gütesiegel wie das „GS”, das u.a. vom TÜV vergeben wird, oder das goldene „M” der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel e.V. Beide Siegel zertifizieren geprüfte Sicherheits-, Gesundheits- und Qualitätsstandards.