Auch wenn ein dunkler Raum mit hellem Bildschirm gemütlich wirken mag – gesund ist so eine Arbeitsumgebung nicht. Die Augen werden extrem belastet, die Konzentration lässt nach. Ein auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmtes Beleuchtungskonzept sorgt für Abhilfe.

Schreiben und Lesen sind für die Augen sehr anstrengende Tätigkeiten. Auch die Arbeit am Computerbildschirm stellt für die Sehkraft eine hohe Belastung dar. Damit die Augen nicht so schnell ermüden, sollte das Home Office entsprechend hell beleuchtet sein. Denn mit dem richtigen Licht lässt sich die Anstrengung enorm reduzieren – und dadurch die Sehleistung optimieren.

Die optimale Beleuchtung eines Arbeitsplatzes besteht aus einer Kombination aus Allgemein-, Arbeitsplatz- und Akzentbeleuchtung. Die Allgemeinbeleuchtung schafft eine Grundhelligkeit, die Arbeitsplatzbeleuchtung lässt sich an die aufgabenspezifische Anforderungen anpassen und die Akzentbeleuchtung sorgt für eine entspannte Atmosphäre. Sind alle Leuchtmittel gut aufeinander abgestimmt, fällt die Arbeit – zumindest den Augen – gleich viel leichter.

Die große Erleuchtung

Für die allgemeine Beleuchtung des Büroraums eignen sich klassische Wohnraumleuchten. Empfehlenswert sind aber auch professionelle Büroleuchten. Die gibt es mittlerweile in zahlreichen ansprechenden Designs, die den Raum auch optisch aufwerten. So verbreiten etwa Pendelleuchten mit direkten und indirekten Lichtanteilen eine harmonische Lichtstimmung.

Ins rechte Licht gerückt

Ob Zeitunglesen, Schulaufgaben erledigen oder am Computer arbeiten – das Licht am Schreibtisch ist entscheidend für den Komfort. Zur Platzbeleuchtung bieten sich

insbesondere Tischleuchten an. Je nach Raumgegebenheiten können aber auch Steh- und Wandleuchten für eine gute Ausleuchtung sorgen.

Die Aufgabe der Arbeitsplatzbeleuchtung ist es, direktes Licht auf bestimmte Flächen zu bringen. Deshalb sind bei Tischleuchten ein beweglicher Arm sowie ein dreh- und schwenkbarer Reflektor wichtig, damit sich die Leuchte optimal für den benötigten Bereich einstellen lässt. Zusätzlich haben Schreibtischleuchten heute die Aufgabe, Fehlsichtigkeit mit höheren Beleuchtungsstärken und der individuell wählbaren Lichteinfallsrichtung auszugleichen. Das ist besonders für ältere Menschen hilfreich, denn mit dem Alter steigt auch der Lichtbedarf und die Blendeempfindlichkeit nimmt zu. Zum Vergleich: Ein 60-Jähriger braucht nahezu doppelt so viel Licht wie ein 20- Jähriger. Und: Schon ab dem 35. Lebensjahr steigt der Lichtbedarf kontinuierlich an.

Und auch beim Thema Energiesparen punkten Schreibtischleuchten: Sie lassen sich gezielt für spezielle Aufgaben einsetzen und ersetzen dabei oft die Gesamtbeleuchtung des Raumes. So lässt sich bereits einiges an Energie einsparen. Und zusätzlich verbraucht eine Leuchte mit effizienter Lichtlenkung bis zu 50 Prozent weniger Energie als eine alte Wannenleuchte, die den gesamten Raum erhellt.

Perfekt in Szene gesetzt

Abgerundet wird das optimale Beleuchtungskonzept durch wirkungsvolle Akzentbeleuchtung: Angestrahlte Bilder und Wandflächen,  Regale oder Vitrinen sind tolle Hingucker. Wegen ihres brillanten Lichts sind Niedervolt-Halogenlampen dafür besonders geeignet. Bei der Installation unbedingt auf einen breiteren Ausstrahlungswinkel achten, denn eng gebündeltes Licht erzeugt eher scharfe Hell-Dunkel-Kontraste im Raum oder verursacht Reflexbildung auf dem Bildschirm.