Langes Sitzen ist ungesund. Wer viel Zeit am Schreibtisch verbringt, sollte deshalb häufig die Position wechseln. Mit Bewegungsstühlen geht das fast von allein.

Sieben Stunden am Tag verbringen Erwachsene durchschnittlich im Sitzen. Von den Berufstätigen in Deutschland sitzt jeder Dritte sogar mehr als neun Stunden. Das ergab eine Forsa-Studie im Auftrag der Techniker Krankenkasse. Umso wichtiger ist eine gute Sitzgelegenheit.

Wer sich nach einem ergonomischen Sitzmöbel umschaut, sollte darauf achten, dass es sich auf die Körpergröße einstellen lässt. Die Sitzfläche muss so hoch sein, dass die Arme im 90-Grad-Winkel auf der Tischplatte aufliegen. Zwischen Ober- und Unterschenkel sollte sich ebenfalls ein rechter Winkel bilden; die Füße müssen flach auf dem Boden stehen.

Auch im Sitzen in Bewegung bleiben

Wichtig ist außerdem, dass der Hocker oder Stuhl flexibel ist und zum Beispiel die Lehne in unterschiedliche Positionen gebracht werden kann. Für den Körper ist dynamisches Sitzen am besten, also der Wechsel zwischen verschiedenen Sitzhaltungen. Dadurch werden einseitige Belastungen vermieden, Bandscheiben und Muskulatur geschont. Ideal sind deshalb Bewegungsstühle, auf denen Sie automatisch balancieren und verschiedene Positionen einnehmen. Alternativ können Sie zwischen zwei unterschiedlichen Sitzmöbeln hin und herwechseln, zum Beispiel zwischen einem Stuhl und einem Kniehocker.

Egal wofür Sie sich entscheiden, sitzen Sie unbedingt Probe! Ein Stuhl mag noch so ergonomisch sein – er nützt wenig, wenn er Ihnen unbequem ist.