Wer unter der Woche berufsbedingt in der Großstadt lebt und arbeitet, muss auf Wohnkomfort nicht verzichten.

Der Job ist in München, die Familie lebt in einer Kleinstadt im Taunus – dazwischen liegen gut 400 Kilometer. Diese Strecke täglich zu pendeln ist nicht nur nahezu unmöglich, es würde auch die Nerven aller Familienmitglieder enorm belasten. Die Lösung: Unter der Woche dient ein Apartment in der Stadt als gemütliche Bleibe. Gerade in München sind Einzimmerwohnungen unglaublich begehrt. Mehr als die Hälfte aller Einwohner lebte laut Statistischem Amt der Landeshauptstadt München Ende 2014 in Einpersonenhaushalten. Aber unabhängig davon, in welche Stadt es den Hauptverdiener zieht: Um sich auch weit weg von der Familie wohlzufühlen, sollte das Apartment sowohl funktional als auch individuell eingerichtet sein.

Aus eins mach zwei

Ein cleverer Trick besteht etwa darin, aus einem Raum zwei zu machen. Wird das Zimmer durch einen Flächenvorhang in der Mitte geteilt, entstehen Separees für Wohnzimmer mit offenem Küchenbereich und Schlafzimmer. Die klare Aufteilung hilft dabei, Ordnung zu halten.

Wie transparent darf’s sein?

Echte Platzspar-Wunder sind Schiebetüren. Auf minimalem Raum verbergen sie schnell den Inhalt des Schrankes. Außerdem gewähren sie auf engem Raum ausreichend Intimsphäre im Badezimmer. Damit die Tür zum Bad dem Raum nichts von seiner Luftigkeit nimmt und genügend Licht hereinlässt, sollte sie aus Glas sein. Eine intelligente Möglichkeit bietet schaltbares Glas: Durch elektrische Spannung wird auf Knopfdruck aus einem hellmatten undurchsichtigen Glas im Nu eine transparente Scheibe.

Farben gezielt einsetzen

Helle Farben machen den Raum optisch größer. Deshalb ist weiße Wandfarbe generell von Vorteil. Eine farbige Wand, etwa in elegantem Grau, kann dann einen tollen Effekt erzielen. Gleiches gilt für die Möbel. Diese sollten aus einer gemeinsamen Farbwelt stammen, damit sie auf engem Raum harmonieren. Ein größeres Möbelstück wie die Couch darf auffälliger gestaltet sein – und so die Hauptrolle im Raum-Ensemble spielen.

Küchengeräte als Deko

Keinesfalls fehlen darf eine Dunstabzugshaube in der offenen Küche. Sonst verteilt sich der Essensgeruch schnell in jede Ecke der kleinen Wohnung. Zwar kann man lüften, sitzt dann aber gegebenenfalls auch im Ess-, Wohnund Schlafzimmer im Kalten. Übrigens: Küchengeräte können zur schicken Wanddeko werden, wenn man Töpfe & Co. an kreativ angebrachten Stangen aufhängt. Fotos von der Familie oder gemalte Bilder von den Kindern helfen über Heimweh hinweg. Und wenn es ein Accessoire gibt, an dem das eigene Herz hängt, das der Partner aber nicht mag: Wo wäre es besser aufgehoben?

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