Vögel füttern gehört für viele Gartenbesitzer im Winter einfach dazu. Hier finden Sie ein paar wichtige Tipps – und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, um selbst ein Vogelhäuschen zu bauen.

Wenn es draußen friert und schneit, machen wir es uns drinnen gemütlich. Unsere heimischen Vögel haben es nicht ganz so komfortabel. Sie finden dann nur wenig natürliches Futter und freuen sich umso mehr über eine Extraportion Energie. Meisen zum Beispiel verlieren in einer einzigen Kältenacht bis zu zehn Prozent ihres Gewichts. Das haben laut Naturschutzbund Deutschland (Nabu) Labormessungen ergeben. Tipp: Wer die Futterstelle in Sichtnähe aufstellt, kann Amsel, Rotkehlchen und Co. aus direkter Nähe beobachten. So wird unsere Teestunde zu einem echten Naturerlebnis.

Vögel richtig füttern

Typischerweise füttert man Vögel von November bis Ende Februar. Auch bei Vögeln sind die Geschmäcker verschieden und ihnen schmeckt nicht alles gleichermaßen gut.

Körnerfresser wie zum Beispiel Finken und Sperlinge bevorzugen Sonnenblumenkerne, während Weichfutterfresser wie Meisen und Zaunkönig Rosinen und Haferflocken gern haben.

Nicht geeignet sind gewürzte und gesalzene Speisen. Auch Brot ist schlecht, da es im Magen der Vögel aufquillt. Reinigen Sie die Futterstelle regelmäßig mit heißem Wasser. Das verringert die Ausbreitung von Krankheitserregern. Achten Sie außerdem darauf, dass das Futter nicht nass wird – sonst verdirbt es.

Vogelhäuschen Schritt für Schritt

Hier finden Sie eine detaillierte PDF-Anleitung für den Bau eines Vogelhäuschens. Viel Spaß beim Bauen, Füttern – und Vögel beobachten!