Carports sind eine beliebte Alternative zu Garagen und können zudem Zusatznutzen bieten. Beim Bau müssen aber bestimmte Vorgaben eingehalten werden.

Einfach nur das Auto abstellen? Im Carport geht noch mehr! Mit einer integrierten Photovoltaik-Anlage etwa wird der Wunsch von Elektroauto-Besitzern nach einer eigenen Solar-Tankstelle wahr.

Doch vor der Kür einer solchen Carport-Nutzung will erst einmal die Pflicht erledigt sein: Vielerorts ist für den Carport eine Baugenehmigung notwendig.Wo und wann das der Fall ist, geht aus den jeweiligen Bebauungsplänen und Landesbauordnungen hervor.

Richtlinien für den Carport-Bau

Doch selbst wenn keine Genehmigung von offizieller Seite benötigt wird, gilt es, Regeln einzuhalten. So ist zu nahes Bauen an der Grundstücksgrenze ein häufiger Anlass für Streit mit dem Nachbarn.

Nur durch genaues Einhalten der vorgeschriebenen Abstandsflächen hat man im Streitfall das Recht auf seiner Seite.

Die sichere Nummer

Wer ganz sicher gehen will, kommt an einem Besuch des zuständigen Bauamts nicht vorbei. Für die Erstauskunft werden nur Infos zur Größe und zum gewünschten Standort des Carports benötigt.

Ist ein Bauantrag Pflicht, müssen eine Baubeschreibung, eine Flurkarte mit Lageplan im Maßstab 1:500 und Bauzeichnungen mit Grundriss, Schnitt und Ansichten eingereicht werden.

Ist ein ausführlicher Bauantrag wie bei einem Wohnhaus erforderlich, gehören auch Statikberechnungen dazu. Ist die Genehmigung erteilt, steht auch dem Multifunktions-Carport nichts mehr entgegen.