Der Vorgarten ist die schönste Visitenkarte Ihres Hauses. Denn ein ansprechend angelegtes Grün empfängt Ihre Gäste gleich viel charmanter.

Er ist es, der Ihre Gäste in Empfang nimmt: Lassen Sie sich für die Gestaltung Ihres Vorgartens also ruhig Zeit und planen Sie ihn sorgfältig. Hübsch in Form gebracht, wird das Stückchen Park vorm Haus nicht nur einen ersten, sondern auch einen bleibenden guten Eindruck hinterlassen.

Planungsgrundlagen

Vorab gilt es zu klären: Brauchen Sie Platz für Spielgeräte, Raum für Fahrräder und Kinderwagen, sollen die Mülltonnen bei jedem Wetter bequem erreichbar sein? Machen Sie Skizzen, sammeln Sie Ideen, berücksichtigen Sie dabei die Wünsche aller Hausbewohner. Und bedenken Sie: Ihr Garten wächst mit – kleine Bäume etwa werden später vielleicht mal mehr Schatten spenden als gewünscht.

Informieren Sie sich vorab darüber, welche behördlichen Vorgaben Sie bei Ihrem Projekt beachten müssen. Der Bebauungsplan schreibt normalerweise den Standort der Garage, die Beschaffenheit und Höhe der Zäune, die Art der Bepflanzung sowie Grenzabstände vor. Was für Ihr Bundesland bzw. Ihre Gemeinde gilt, erfahren Sie beim zuständigen Bauamt.

Maß nehmen und gestalten

Sobald feststeht, was Sie umsetzen möchten und dürfen, geht es an den Entwurf. Ein Grundriss im Maßstab 1:50 – das bedeutet: 1 Meter in Wirklichkeit entspricht 2 Zentimetern auf dem Millimeterpapier – hilft ­Ihnen, alle erforderlichen Maße Ihres Vorgartens zu ermitteln.

Oft ist die Vorderseite des Hauses nach Norden oder Osten ausgerichtet, so dass sie mit wenig Licht auskommen muss. Für eine Bepflanzung eignen sich darum vor allem Stauden, Gehölze oder Bäume für schattigere Lagen. Geschwungene Wege und Unterbrechungen durch kleine Plätze machen optisch mehr aus kleinen Vorgärten, ebenso Kleinsteinpflaster und eine Sitzbank am Eingang.

Hochstämmchen wie Rosen, Kletterpflanzen und immergrüne Gehölze wie Buchsbaum benötigen kaum Platz, sind aber ein stilvoller Willkommensgruß. Ein einzelner kleinkroniger Baum wie die ­ Kugelrobinie setzt einen aparten Akzent.

Kleine Problemzonen lassen sich kunstvoll kaschieren. Mit einem Grasdach, einer Reihe bepflanzter Gefäße sowie mit Efeu, wildem Wein und Kletterhortensie wird aus der klobigen Mülltonne ein hübscher Hingucker. Selbstklimmer und Dachbegrünung schmücken die Flachdächer von Garage oder Carport – planen Sie die Bepflanzung beim Bau gleich mit ein!

Strahlender Empfang

Auch die Beleuchtung ist ein wichtiges Gestaltungselement. Im Boden eingelassene, schwellenlose LED-Lampen tauchen Wege in regelmäßigen Abständen in blendfreies Licht. Sie lassen sich praktischerweise mit Bewegungsmeldern kombinieren: So senken Sie einerseits die Stromkosten und bereiten andererseits Ihren Gästen auch im Dunkeln stets einen strahlenden Empfang.