Ob Sie Gäste unterbringen oder Harke, Spaten & Co. aufbewahren möchten: Ein Gartenhaus ist nicht nur praktisch, sondern auch äußerst vielseitig.

Doch egal, welchem Zweck es dient: Einiges müssen Sie grundsätzlich beachten. So ist es ratsam, sich beim zuständigen Bauamt über mögliche Vorschriften zu erkundigen – vor allem, wenn das Gartenhaus etwas größer ausfallen soll. Denn ob Sie eine Baugenehmigung benötigen, ist je nach Bundesland unterschiedlich geregelt. Das gilt ebenfalls für die Einhaltung des Mindestabstands zum Nachbargrundstück.

Stabile Basis

Empfehlenswert ist auch ein Fundament. Für einen Geräteschuppen reicht es aus, den Boden zu begradigen, zu verdichten und einfache Gehwegplatten zu verlegen, auf die das Haus gestellt wird. Wird es eher für wohnliche Zwecke genutzt, etwa um Gäste zu beherbergen, sollten Sie ein vollflächiges Betonfundament oder ein Streifenfundament anlegen, auf dem später die Wände stehen.

Sinnvoll ist ebenso die Isolierung des Domizils: Das schützt nicht nur vor Hitze und Kälte, sondern beugt auch Feuchtigkeit und Schimmel vor. Dafür ist es am einfachsten, vor dem Verlegen des Bodens eine Dämmschicht auszulegen, beispielsweise aus Hartschaumplatten.

Dieses Video zeigt Ihnen, wie Sie das Blockbohlenhaus “Helsinki” (Komplettbausatz) selber aufbauen können.

Vor den Innenwänden lässt sich zwecks Wärmeisolierung recht schnell eine Unterkonstruktion anbringen, auf die Ausbauplatten geschraubt oder Holzverschalungen angebracht werden. Den Zwischenraum füllen Sie mit Dämmmaterial wie Mineralwolle oder Hanffasern.

Gut bedacht

Die Dämmung sollte auch das Dach einschließen. Effektiv ist es, Dämmmaterial zwischen den Dachsparren zu befestigen und hinter Gipskartonplatten oder einer Holzverschalung zu „verstecken“. In jedem Fall sollten Sie eine Folie als Dampfbremse an der Unterseite der Dämmung anbringen – das verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit.