Garage automatisch öffnen

Aussteigen, aufschließen, das oft schwere Tor öffnen, wieder einsteigen, einparken: Diese tägliche Prozedur kann nicht nur bei strömendem Regen nerven. Mit einem ferngesteuerten Garagentorantrieb öffnet sich die Garage automatisch, man selbst kann im Auto bleiben.

Die meisten Tore lassen sich auch nachträglich mit einem Antrieb ausstatten – unabhängig davon, ob es sich um ein Schwing-, Sektional- oder Rolltor handelt. Selbst ein Stromanschluss ist nicht notwendig: Zahlreiche Modelle sind mit Solarzellen oder Wechselakkus ausgestattet. Und: Ein Torantrieb erhöht neben dem Komfort auch den Einbruchschutz. „Der Antrieb wirkt wie ein zusätzliches Schloss“, sagt Dr. Thomas Sowa vom „Bundesverband Antriebs- und Steuerungstechnik. Tore“, einem Zusammenschluss von Markenherstellern.

Die Befürchtung, dass Unbefugte den Funkcode knacken könnten, ist unbegründet: Bei Antrieben aus dem Fachhandel ist eine Dechiffrierung praktisch ausgeschlossen.

Garagentorantrieb per App bedienen

Besonders komfortabel ist der jüngste Trend in Sachen Garagentorantrieb: die Verbindung der Antriebssteuerung mit dem WLAN-Router im Haus. So lässt sich das Tor per App auch via Smartphone oder Tablet bedienen. Die Apps stellen die Hersteller in der Regel kostenlos als Download zur Verfügung.

Das Garagentor kann man nicht nur im Bereich des Heimnetzwerks ansteuern, sondern von jedem Ort mit Internetverbindung. So können Sie etwa von unterwegs abfragen, ob das Tor tatsächlich geschlossen ist.

Im Hinblick auf barrierereduziertes Wohnen hat inzwischen auch der Staat die Vorteile eines automatisierten Garagentores erkannt. Aus diesem Grund wird beispielsweise die Nachrüstung eines bestehenden handbetriebenen Tores von der KfW-Bankengruppe im Rahmen des Programms Nr. 159 „Altersgerecht Umbauen“ mit einem zinsgünstigen Finanzierungsdarlehen unterstützt. Mehr dazu finden Sie unter www.kfw.de.