Ein Gemüsegarten auf Balkonien? Kein Problem! Die leckeren Vitaminbomben lassen sich einfach im Blumenkasten anbauen. Und sind so auch optisch ein echter Hochgenuss.

Verwandeln Sie Ihren Balkon in eine Oase für nahrhafte Nutzpflanzen! Das macht Spaß, ist kinderleicht, und die Früchte Ihrer Arbeit sind auch noch ein dekorativer Hingucker.

Das klappt auch ohne grünen Daumen

Fangen Sie mit pflegeleichten Pflänzchen an: Tomaten und Paprika versprechen eine sichere Ernte. Ab Mitte Mai ist es warm genug, um die Sonnenanbeter auf Balkonien anzusiedeln (ideal ist ein Südbalkon). Wichtig: Der Standort muss wind- und regengeschützt sein.

Für schnelles Gärtnerglück gibt’s Jungpflanzen im Gartencenter, darunter auch spezielle Mini-Züchtungen für den Balkon. Achten Sie beim Kauf auf gesundes Aussehen und gut durchfeuchtete Topfballen! Sobald sich Früchte entwickeln, sollten Sie regelmäßig düngen.

Tipp: Pflanzen Sie gleich die passenden Kräuter mit in den Tomatentopf, zum Beispiel einen mediterranen Mix aus Petersilie, Basilikum, Rosmarin, Thymian und Oregano.

Selbst säen ist ganz einfach

Kräuter, Salate und Radieschen lassen sich prima selbst aussäen. Nach sechs Wochen kommt der Salat frisch auf den Tisch; auf

Radieschen müssen Sie nur etwa einen Monat warten.

Vorteil: Sie können jederzeit nachsäen und haben so das ganze Jahr über Vitamin-Nachschub.

Wuchsfreudige Gemüsesorten wie Gurke, Bohne und Zucchini können Sie ab Mitte Mai ebenfalls direkt in den Blumenkasten oder -topf säen. Gleichmäßiges Gießen ist Pflicht! Tipp: Am Rankgitter gezogen, sind Bohnen (z. B. die knallrot blühende Feuer-Bohne) gleichzeitig ein toller Sichtschutz.

Gemüse für den Nordbalkon

Auf Nordbalkonen lassen sich gut Kartoffeln, Erbsen und Kohl ziehen. Wichtig: Regelmäßig düngen, dann steht einer reichen Ernte nichts im Wege.