Dank Frühjahrsblühern wird der Balkon zum Gute-Laune-Spender.

Wenn sich Tulpen und Narzissenin den Gärten zeigen, ist die farbenprächtige Blumensaison eingeläutet. Nach der oft grauen Tristesse der letzten Monate sorgt ein buntes Blumenmeer auch auf „Balkonien“ für Wohlbefinden. Ein blütenreicher Balkon ist ein Genuss für alle Sinne, ein Ort zum Entspannen, zum Sonnetanken, eine grüne Oase ohne allzu viel Mühe – wenn man beim Bepflanzen bestimmte Punkte beachtet.

Bunter Mix

Dazu zählen die Kombination von Pflanzensorten und -farben, deren Wuchs-Charakter, die Lichtverhältnisse sowie das passende Substrat. Dann ist eine langfristige Freude an der Blumenpracht garantiert. Als beliebte Frühlingsbotschafter gelten Primeln (Primula). Diese pflegeleichten Blumen weisen zum einen viele Knospen und zum anderen saftige, dunkelgrüne Blätter auf – bei guter Pflege bereiten sie viele Wochen Freude. Das Beste: Der Anblick der strahlenden Blüten in Blau, Pink, Gelb und Rot sorgt auch bei Regenwetter für gute Laune. Und selbst kühlere Temperaturen können diesen Frühlingsboten nichts anhaben. Sollte es nachts doch noch mal frieren, können Sie sie zum Schutz einfach mit etwas Folie abdecken.

Die Vielfalt macht’s

Für gute Laune und Frühlingsgefühlesorgen auch kleinblütige Hornveilchen (Viola cornuta), duftende Hyazinthen (Hyacinthus), buschiger Schötterich (Erysimum-Hybriden),

großmütige Stiefmütterchen (Viola wittrockiana), leuchtend bunte Ranunkeln (Ranunculus) und pomponartiges Tausendschön (Bellisperennis). Ein gelungenes Bild geben sie in Kombination mit gefüllten Tulpen (Tulipa) und Narzissen (Narcissus) ab.

Die passenden vier Wände

Neben der Pflanzenauswahl spielen die Blumenkästen eine entscheidende Rolle. Empfehlenswert sind große Kästen mit einer Breite und Tiefe von jeweils 20 Zentimetern. Für einen Pflanzkasten von einem Meter Länge reichen vier bis fünf Pflanzen aus, wobei es wichtig ist, auf ihren Wuchs-Charakter zu achten. So sollten Hängepflanzen in die vordere Reihe gesetzt werden, damit sie ihre Blüten über das Balkongeländer entfalten können. Beim Austopfen zeigt ein Blick auf die Wurzeln, ob die Pflanzen gesund sind – weiße Wurzelspitzen sind ein Garant dafür.

Bevor die Pflanze im Balkonkasten platziert wird, kann ein kurzes Bad des Wurzelballens in einem Wassereimer nicht schaden. Stellen Sie ihn frisch durchtränkt in den mit Substrat angefüllten Kasten und bedecken Sie ihn mit etwa zwei Zentimeter Pflanzenerde. Damit das Gießwasser später nicht über den Rand läuft, achten Sie auf einen zwei Zentimeter tiefen Gießrand. Frühlingsblüher benötigen im Gegensatz zu den Sommerblumen wenig Pflege. Bei langenRegen- und Sturmperioden sollte man aber vor allem den großblütigen Pflanzen etwas Schutz bieten.