Finanzierung planen Die richtige Unterstützung für Ihr Vorhaben

Moderne Wohnküche mit hellen Fronten
Für die Modernisierung ihrer Küche investieren die Deutschen laut einer Studie im Schnitt zwischen 10.000 und 25.000 Euro. Foto: AMK

Eine Modernisierung in den eigenen vier Wänden sollte gut geplant sein. Das gilt nicht nur für die Maßnahmen selbst, sondern auch für die Finanzierung des Vorhabens.

Um sich zu Hause so richtig wohlzufühlen, nehmen die Deutschen einiges Geld in die Hand: So lassen sie sich etwa die Modernisierung ihrer Küche zwischen 10.000 Euro und 25.000 Euro kosten. Das ergab die aktuelle Houzz-Küchenstudie unter Eigenheimbesitzern, die ihre Küche in den vergangenen 24 Monaten renoviert haben. Auch andere Modernisierungsmaßnahmen – etwa zeitgemäß dämmende Fenster oder ein Dachausbau – sind Investitionen, die nicht selten ein Darlehen erfordern. Wie hoch der Investitionsbedarf für verschiedene Maßnahmen in Ihrem Zuhause sein wird, können Sie mithilfe unseres Modernisierungsrechners ermitteln.

Mehrere Alternativen

Einige Maßnahmen lassen sich mit einem Privatkredit finanzieren. Rund um den Bereich Immobilien kann die Verwendung allerdings beschränkt sein. So dürfen Sie ihn etwa für den Bau eines Carports auf Ihrem Grundstück oder den Anbau eines Wintergartens an Ihr Gebäude nicht nutzen. Eine Alternative ist dann zum Beispiel eine Baufinanzierung. Tipp: Hier können Sie die Konditionen für Ihre Baufinanzierung direkt online ermitteln!

Für Maßnahmen zwischen 10.000 Euro und 30.000 Euro sind auch Bauspardarlehen attraktiv. Bei einem Prozent Zinsen und zehn Jahren Laufzeit beträgt die Rate für ein Bauspardarlehen über 15.000 Euro nur 132 Euro. Der Staat unterstützt Bausparer zudem auf unterschiedlichen Wegen – innerhalb bestimmter Einkommensgrenzen zum Beispiel mit der Wohnungsbauprämie und gegebenenfalls auch der Arbeitnehmer-Sparzulage.

Ein weiteres Plus: Bei Summen bis zu 30.000 Euro ist kein Eintrag ins Grundbuch notwendig.

Kein Bausparvertrag – und jetzt?

Liegt aktuell kein Bausparvertrag vor, kann der Eigentümer eine Zwischenfinanzierung wählen. Nach Abschluss des Vertrages – und ohne die klassische Ansparphase – erhält er den Finanzierungsbetrag. Die späteren Tilgungsbeiträge fließen dann in den Bausparvertrag und bei Zuteilung wird das Darlehen mit der Ansparsumme teilweise abgelöst.