Heiz-Check So sparen Sie mit einfachen Mitteln Heizkosten

Warm angezogenes Kind vor Heizkörper
Frieren um zu Sparen ist sicherlich keine gute Idee. Wir zeigen, wie sich die Heizkosten auch mit wenig Aufwand und geringen Investitionen reduzieren lassen. Foto: iStock / Claudia Dewald

Ein durchschnittlicher Haushalt verbraucht rund 80 Prozent seiner Energie durch die Heizung. Entsprechend groß ist das Sparpotenzial bei den Heizkosten. Mit dem Online-Heiz-Check von co2online.de und ein paar praktischen Tipps kommen Sie günstiger durch die Heizsaison.

Es gibt gleich mehrere Gründe für effizienteres Heizen: Ein gutes Wohnklima hilft der Gesundheit, auch das Weltklima profitiert, weil CO2 eingespart wird – und nicht zuletzt wird der Geldbeutel geschont.

Mit dem Heiz-Check des Online-Ratgebers co2online können Sie die konkrete Situation in Ihren eigenen vier Wänden schnell und unkompliziert prüfen. Er analysiert den Energieverbrauch, berechnet das Sparpotenzial und gibt Tipps für die nächsten Schritte zu einem geringeren Verbrauch. Sie müssen lediglich Ihre Heizkostenrechnung bereitlegen.

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In nur fünf Minuten erfahren Sie, ob Ihr Gebäude wärmetechnisch in Ordnung ist und die Heizkosten angemessen sind.

Den Verbrauch senken

1. Heizkörper entlüften

Hat sich Luft in den Heizkörpern gesammelt, läuft die Heizung nicht mehr optimal – und das hört man meist auch. Das Entlüften dauert nur wenige Minuten.

2. Raumtemperatur richtig einstellen

Nicht jeder Raum muss gleich warm sein. Die ideale Temperatur im Wohnzimmer liegt bei 20 Grad Celsius. Schlafräume und Küche dürfen ein paar Grad kühler sein, das Bad etwas wärmer. Außerdem sollte in den Wohnräumen immer eine Mindesttemperatur von 15 Grad herrschen, damit die Wände nicht zu stark auskühlen. Das Aufheizen dauert sonst sehr lange und das Schimmelrisiko steigt. Tipp: Bereits eine um 1 Grad geringere Raumtemperatur reduziert die Heizkosten um durchschnittlich etwa 6 Prozent.

3. Programmierbare Thermostate nutzen

Elektronische bzw. programmierbare Thermostate helfen, die Temperatur in den verschiedenen Räumen zu regulieren. So können die Heizzeiten bequem an den individuellen Tagesablauf angepasst werden.

4. Fenster abdichten

Besonders Altbauten sind davon betroffen: zugige Fenster. Dichtungsband ist günstig und schafft schnell Abhilfe. So bleibt mehr Wärme in den Räumen.

5. Optimal lüften

Besonders im Winter sollte man mehrmals täglich für einige Minuten stoßlüften. Gekippte Fenster sorgen dagegen nur für wenig Luftzirkulation – aber einen hohen Energieverbrauch.

6. Vorhänge schließen

Vorhänge, Jalousien und Rollläden helfen dabei, die Wärme drinnen zu halten. Es ist also sinnvoll, sie bereits am Abend zu schließen, damit es in Haus oder Wohnung warm bleibt und die Zimmer über Nacht nicht zu stark auskühlen.

7. Wärmestau vermeiden

Möbel oder Gardinen vor Heizkörpern stören die Wärme dabei, in den Raum zu strömen. Daher sollten Heizkörper immer freigehalten werden.

Staatliche Förderung nutzen

Eigenheimbesitzer können bei der Optimierung der Heizungsanlage von staatlichen Zuschüssen profitieren. Gefördert werden der Tausch der Heizungspumpe, der hydraulische Abgleich der Heizanlage und weitere Maßnahmen. Detaillierte Informationen dazu finden Sie im Beitrag Heizung optimieren – und Geld kassieren.

Auch für die komplette Modernisierung einer Heizungsanlage gibt es Geld vom Staat. Mehr dazu finden Sie im Beitrag Die beste Investition zum Sparen.