Mit ihrem großzügigen Anbau hat Familie Lakenmacher nicht nur mehr Platz zum Leben, sondern auch ganz viel zusätzliches Tageslicht gewonnen.

Es werde Licht! Frei nach Johann Wolfgang von Goethe gibt es dafür in Wohnhäusern eine ganze Menge Möglichkeiten. Und das auch, wenn man eher auf natürliches statt auf Kunstlicht setzt. Große Fensterfronten sind eine davon. Zu viele Wandfenster gehen allerdings auf Kosten der Wandstellfläche für Schränke und Regale.

Licht von oben

Eine gute Ergänzung bieten dann bei einem Flachdach sogenannte Flachdachfenster sein. Diese kann man oft auch nachträglich einbauen. Genau wie Dachfenster für die Schräge lassen sie besonders viel Tageslicht herein und hellen so auch ansonsten fensterlose Ecken auf. Zudem sorgen sie für eine gute zusätzliche Belüftungsmöglichkeit.

Auf diese positiven Eigenschaften baute auch Familie Lakenmacher bei der Planung des Lichtkonzepts für die Wohnraumerweiterung ihres älteren Hauses in Hamburg-Stellingen. Ihr Ziel: Der neue offene Wohn-Koch-Essbereich im Anbau sollte möglichst großzügig und hell ausfallen und so viel Wohnkomfort bieten.

Für einen natürlichen Lichteinfall setzten die Bauherren zum einen auf große Fensterfronten zur Gartenseite hin, zum anderen auf zwei automatisch zu öffnende Flachdachfenster. „Wegen der Nordlage gelangt durch die normalen Fenster erst am Nachmittag direktes Sonnenlicht in den Raum. Die Flachdachfenster erhellen ihn jedoch den ganzen Tag über auf natürliche Weise und sorgen so für ein angenehmes Raumgefühl“, sagt Hausherrin Iris van Hülst-Lakenmacher, die das Lichtkonzept für den Anbau selbst entworfen hat.

Gutes Klima

Doch nicht nur ein großzügiger Lichteinfall wurde so möglich. Die Flachdachfenster sorgen auch für ausreichende Durchlüftung. Dank eingebauter Elektromotoren lassen sie sich per Funkfernbedienung im Handumdrehen ganz einfach öffnen und wieder schließen. Das ist zum Beispiel von Vorteil, um die trotz starker Dunstabzugshaube beim Kochen und Essen entstehenden Gerüche schnell wieder abziehen zu lassen.