Gesünder wohnen, Energie sparen, Umwelt schützen – dieser Dreiklang nachhaltigen Bauens wird schon heute mit dem Aktivhaus-Standard realisiert.

Wie das Wohnen der Zukunft in der Praxis aussehen kann, zeigt bereits heute ein Wohngebäude in Hamburg. Das LichtAktiv Haus ist ein Forschungsprojekt des Dachfenster-Herstellers Velux.

In Frankreich, Russland und den USA gibt es drei weitere sogenannte Aktivhäuser von Velux. Trotz ihrer verschiedenen Baustile und Ausführungen haben sie eines gemeinsam: Sie geben mehr, als sie nehmen. So lässt sich die grundsätzliche Leitlinie für die Errichtung von zukunftsweisenden Wohngebäuden auf den Punkt bringen.

Drei Prinzipien werden kombiniert

Komfort: Ein Aktivhaus sorgt für eine behagliche wie auch gesunde Wohnatmosphäre. Gute Luftqualität und reichlich Tageslichteinfall sowie die Sicht durch die großen Fensterflächen verbessern die Befindlichkeit der Hausbewohner. Und: Die elektrische Beleuchtung kann tagsüber ausgeschaltet bleiben.

Energie: Der gesamte Energiebedarf soll durch erneuerbare Energien gedeckt werden – vor allem durch Solarthermie, Photovoltaik und Wärmepumpen.

Umwelt: Der Einfluss eines Aktivhauses auf seine Umgebung soll möglichst positiv ausfallen. Genauer gesagt: Das Haus soll über die gesamte Lebensdauer Boden, Luft und Wasser möglichst wenig belasten. Schon

heute sind diese Ziele mit Standard-Bauprodukten umsetzbar.

Aktivhäuser passen sich an

Welche Chancen das Aktivhaus-Konzept bietet, erklärt Astrid Unger, Vorstandsmitglied des AktivhausPlus e. V.: „Aktivhäuser erfüllen die zukünftigen Anforderungen an nachhaltige Gebäude – mit einem Fokus auf Wohnwert und Gesundheit für die Menschen, die darin wohnen und arbeiten. Sie passen sich dynamisch an die Menschen sowie die lokalen Bedingungen an und nutzen für ihren Eigenbedarf erneuerbare Ressourcen – aktive Häuser für ein aktives Leben!“

Zukunftsfähige Bauform

Über den komplexen Aktivhaus-Standard hinaus sind auch landestypische Besonderheiten zu beachten. Denn von Land zu Land und oft sogar von Region zu Region gibt es nicht nur erhebliche Unterschiede in der Baukultur.

Ein weiteres Hindernis sind örtliche Bauvorschriften und gesetzliche Normen. In einigen Ländern ist beispielsweise der Einsatz von außenliegendem Sonnenschutz unüblich. Und natürlich haben die lokale Baukultur ebenso wie beispielsweise das Klima Einfluss auf die Umsetzung eines energieeffizienten und nachhaltigen Bauens.

Dass der Aktivhaus-Standard allerdings eine zukunftsfähige Bauform ist, beweisen die realisierten Häuser rund um den Globus bereits heute eindrucksvoll. Mehr Aktivhaus-Beispiele finden Sie unter www.velux.de/modelhome