Es lohnt sich, ein altes Haus energetisch auf den neuesten Stand zu bringen. Ein moderner Heizkessel senkt schädliche Emissionen und schont Ihren Geldbeutel.

Moderne Brennwertkessel sind ein echter Gewinn: Sie können die Wärme aus dem Wasserdampf im Abgas nutzen und passen sich automatisch der Außentemperatur an – das erhöht die Energieausbeute aus dem Brennstoff. Bei den meisten älteren Kesseln lässt sich der Wirkungsgrad verbessern.

 Alte & zu große Kessel arbeiten ineffizient

Vor allem alte Kessel sind häufig zu groß. Dadurch, dass bei vielen Gebäuden im Laufe der Jahre zudem Stück für Stück Außenwände, Dach, Keller oder Fenster verbessert wurden, arbeiten ältere, zu große Heizkessel ineffizient. Und je geringer die Auslastung, desto niedriger ist die Ausbeute der eingesetzten Energie.

Oft lohnt es sich eher, alte Kessel durch einen neuen zu ersetzen – das spart Energie, Geld und auch Nerven.

Raus mit dem alten Kessel

Gemäß der Energieeinsparverordnung müssen viele Kessel, die vor dem 01. 11. 1978 eingebaut wurden, ersetzt werden. Kaufen Sie sich ein Ein- oder Zweifamilienhaus, müssen Sie erst zwei Jahre nach dem Kauf den Kessel austauschen. Verantwortlich für die Überprüfung ist der Bezirksschornsteinfeger. Eine Erneuerung sollte laut DENA geprüft werden,

  • wenn der Kessel älter als 20 Jahre ist,
  • der Kessel beim Anfassen immer sehr warm ist – ein Zeichen für hohe Verluste,
  • der Schornsteinfeger hohe Verluste ermittelt hat,
  • ohnehin eine größere Reparatur ansteht,
  • die Gebäudehülle zwischenzeitlich gedämmt wurde und der Kessel deshalb zu groß ist.