Gemeinsam für Umwelt- und Klimaschutz: Sichern Sie sich bei Ihrem Bau- oder Sanierungsprojekt die Unterstützung durch die staatliche KfW Bankengruppe.

Energiebewusst wohnen

Nachhaltigkeit steht auch beim Thema Wohnen hoch im Kurs. Einerseits zeigt sich darin ein stärkeres Umweltbewusstsein in der Bevölkerung oder zumindest die Aussicht auf geringere Energiekosten für Mieter wie Wohneigentümer. Zum anderen setzt der Staat im Großen auf eine bessere Energiebilanz. Er hat deshalb zu Beginn des Jahres die Fördersumme für energieeffiziente Maßnahmen auf mehr als zwei Milliarden Euro aufgestockt. Doch wer darf sich aus diesem Fördertopf bedienen? Die Chance auf Unterstützung haben Sie in drei Fällen: Sie bauen oder kaufen ein neues Haus, das bestimmte Vorgaben erfüllt, oder Sie sanieren eine Bestandsimmobilie nach den festgelegten Kriterien. Immer ist der sogenannte „KfW-Effizienzhaus-Standard“ entscheidend.

Maßnahmen energetischer Sanierung
Energetische Sanierung – Maßnahmen

Die KfW-Standards

Der KfW-Effizienzhaus-Standard lässt sich anhand des Jahresprimärenergiebedarfs und des Transmissionswärmeverlustes ermitteln (Begriffserklärung siehe Kasten). Für beide definiert die Energieeinsparverordnung (siehe auch S. 22/23) Höchstwerte, die ein vergleichbares Referenzgebäude einhalten muss. Ein Beispiel: Ein Haus, dessen Primärenergiebedarf nur 55 Prozent eines vergleichbaren Neubaus beträgt, erhält den Standard „KfW-Effizienzhaus 55“.

Grundsätzlich gilt: Je kleiner die Zahl des Standards – und je geringer damit der Energiebedarf der jeweiligen Immobilie –, desto attraktiver ist die Unterstützung. Das ist die simple Formel, die hinter der KfW-Förderung steckt.

Wenn Sie energieeffizient bauen oder ein entsprechendes Haus kaufen, spielen die Effizienzhaus-Standards 40 und 55 eine Rolle. Neu hinzugekommen ist im April 2016 das „KfW-Effizienzhaus 40 Plus“. Es ist am effizientesten und wird daher am stärksten gefördert. Neben den Anforderungen für ein Effizienzhaus 40 verfügt es über eine Anlage zur Erzeugung und Speicherung von Energie, sodass es seinen ohnehin schon geringen Energiebedarf überwiegend selbst decken kann.

Wenn Sie energieeffizient sanieren wollen, sind die Effizienz-Standards 55, 85, 100, 115 und das KfW-Effizienzhaus Denkmal möglich. Sie haben Bedenken, weil Ihre Immobilie schon sehr alt ist? Kein Problem: Eine energetische Sanierung lohnt sich in jedem Fall. Manchmal kann der Energiebedarf zwar auch nach entsprechenden Maßnahmen nicht den eines Neubaus erreichen. Doch auch dann gibt es Fördermöglichkeiten. Und langfristig sparen Sie sowieso, da die laufenden Energiekosten sinken.

Diese Fördermöglichkeiten haben Sie

Die Förderung für die unterschiedlichen Standards kann auf mehreren Wegen erfolgen: Sie erhalten entweder besonders zinsgünstige Darlehen oder Investitionszuschüsse. Geförderte Maßnahmen sind zum Beispiel eine bessere Dämmung im Bereich von Wänden, Böden und Dach oder eine neue Heizungs- bzw. Lüftungsanlage. Ebenso zählt dazu die Installation einer Solarstromanlage oder einer Wärmepumpe. Sowohl Einzelmaßnahmen als auch Maßnahmenpakete werden unterstützt (siehe Illustration).
Sie möchten vom attraktiven Förderangebot der KfW profitieren? Dann informieren Sie sich unter www.kfw.de oder wenden Sie sich einfach an Ihre Hausbank oder Bausparkasse.