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Sie möchten sich den Traum von einer neuen Küche erfüllen? Dann stellen sich viele Fragen: Wie soll meine Küche aussehen? Welche Geräte und welchen Komfort soll sie bieten? Wie viel kostet das? Und wie viel darf es kosten? Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie Ihre Anschaffung planen können.

Von der kleinen Küchenzeile bis zum großen Luxusmodell mit freistehendem Küchenblock: Es gibt zahlreiche Formen und Varianten. Entscheidend ist, dass die Küche zu Ihrer Lebenssituation passt und wie viel Platz Ihnen zur Verfügung steht. Ebenso wichtig ist es, ein Gefühl für die Kosten zu entwickeln, denn die Preisspanne reicht von Hunderten bis zu mehreren Zehntausend Euro.

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Fünf Küchenarten und wie viel sie kosten

Ein Überblick über die gängigsten Küchenarten:

1. Die Pantryküche
Sie ist die ideale Wahl für die Studentenwohnung oder die kleine Singlewohnung: eine Spüle, zwei Herdplatten und ein Kühlschrank gehören zur Ausstattung. Kosten: 500 bis 1.000 Euro.

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2. Die Küchenzeile
Diese kleinen Einbauküchen sind meist Festpreisangebote, können nicht individualisiert werden und verfügen über eine einfache Basisausstattung. Kosten: 1.000 bis 5.000 Euro.

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3. Die größere Einbauküche
Diese bietet die wichtigsten Küchengeräte und moderne, aus Ober- und Unterschränken bestehende Küchenmöbel. Kosten: 5.000 bis 10.000 Euro.

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4. Die gehobene Einbauküche
Diese Küchenart integriert neben hochwertigeren Materialien auch hochqualitative Elektrogeräte und ist individuell kombinierbar. Kosten: 10.000 bis 20.000 Euro.

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5. Die Luxusküche
Diese exklusiven Küchen, etwa von Luxusmarken, gefragten Designern oder als Handarbeit vom Schreiner, können vollständig individuell maßangefertigt werden oder mit verfügbaren Elementen zusammengestellt werden. Kosten: ab 20.000 Euro.

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Kosten-Faktor Material

Natürlich prägt das Material den Look der Küche. Es entscheidet aber auch über die Stabilität und Langlebigkeit. Wir geben Ihnen Orientierung:

Massiv- und Teilholz
Diese Materialien sind teurer Spanholzplatten. Auch die Fronten machen sich beim Preis bemerkbar. Eine Vollholzküche kann gut und gerne 15.000 Euro kosten.

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Folien-Fronten
Küchenfronten, die mit Folien gestaltet sind, gehören zu den günstigeren Varianten.

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Arbeitsplatte
Für eine Spanholzplatte mit Ihrem gewünschten Dekor rechnen Sie mit etwa 35 bis 65 Euro pro laufendem Meter. Eine Massivholzplatte hingegen schlägt je nach Holzsorte mit 70 bis 130 Euro je Meter zu Buche. Für eine Granit-, Marmor- oder Schieferplatte werden je nach Sorte Quadratmeterpreise von mehreren Hundert Euro aufgerufen.

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Größe und Form Ihrer Küche

Größe und Form orientieren an den Platzverhältnissen und an Ihrem finanziellen Spielraum. In einem schlauchförmigen Raum bietet sich eine einzeilige Einbauküche an. Eine geräumige Wohnküche hingegen lebt von einer großzügigen Küche in U-Form oder einer Kochinsel-Lösung.

Die Größe Ihrer geplanten Küche ist besonders wichtig, wenn die Abrechnung nach laufendem Meter erfolgt. Beim Küchenkauf im Rahmen einer Messe sind diese pauschalierten Preise üblich: Sie erhalten einen Festpreis pro Meter Küche und können innerhalb dieser Länge beliebige Elemente aus Ober- und Unterschränken wählen.

Extra-Tipp: Für die Ermittlung der Länge wird die Rückseite der Schränke herangezogen. Ecklösungen werden deshalb für die Länge doppelt gezählt. Dasselbe gilt für Kochinseln, die meist aus mehreren Unterschränken bestehen, die Rücken an Rücken kombiniert werden. Teilweise werden Aufpreise zu den Kosten der Küche für besondere Oberflächen oder hochwertige Elektrogeräte fällig.

Hochwertige Elektrogeräte

Der Herd, der Backofen, der Kühlschrank und die Dunstabzugshaube gehören zum Standardrepertoire einer jeden Küche. Zusätzlich erleichtern Sie sich das Kochen bei Bedarf durch zahlreiche weitere Elektrogeräte – etwa:

  • Dampfgarer
  • Geschirrspüler
  • Mikrowelle
  • integrierte Wärmeschublade
  • Kaffeevollautomat

Nicht nur die Vielfalt an Geräten kann die Kosten der Küche in die Höhe treiben. Auch die Hersteller spielen eine Rolle. Setzen Sie auf langlebige Geräte namhafter Markenhersteller, steigen die Kosten für die neue Küche. Langfristig amortisiert sich die Investition aber oft, auch durch eine bessere Energieeffizienz und damit verbundene Stromsparmöglichkeiten.

Extra-Tipp: Bei vielen Küchenplanern sind die Kosten für die Lieferung und Montage im Gesamtpreis enthalten. Ist dies nicht der Fall, planen Sie den Aufwand zusätzlich ein. Die Lieferkosten belaufen sich in der Regel auf 100 bis 500 Euro. Für die Montage rechnen Sie mit 65 bis 85 Euro je laufenden Meter.

Kosten-Check: Was macht eine Küche teuer?

Zu den größten Kostentreibern in der Küche gehören:

  • hochwertige Oberflächen, wie zum Beispiel eine Massivholzküche und Arbeitsflächen, zum Beispiel aus Naturstein
  • Marken-Elektrogeräte, gegebenenfalls mit Extra-Funktionen, beispielsweise ein Backofen mit Selbstreinigungsfunktion, eine sehr leise Geschirrspülmaschine oder ein in den Herd integriertes Abzugssystem
  • besonderes Innenleben der Küchenschränke, wie zum Beispiel ein Karussellschrank in der Ecklösung, Innenauszüge, Apothekerauszüge, grifflose Fronten oder Schubladeneinsätze
  • Fokus auf Design, zum Beispiel beim Dunstabzug oder beim Beleuchtungskonzept

Sie können bei der Anschaffung Ihrer Küche Kosten sparen, wenn Sie bereits im Vorfeld Ihre Prioritäten klären. Ist Ihnen eine Arbeitsplatte aus Naturstein wichtig? Dann verzichten Sie beispielsweise im Gegenzug auf den Design-Dunstabzug, um für die Einbauküche die Kosten im Rahmen zu halten.

Sechs Tipps, wie Sie Kosten bei der Küche sparen

Tipp 1: Muster- oder Ausstellungsküche
Diese weisen geringe Gebrauchsspuren auf, können aber gegenüber dem Neupreis um bis zu 70 Prozent günstiger ausfallen.

Tipp 2: Eigenleistung
Bauen Sie die Küche die Küche selbst auf. Bei den Wasser- und Stromanschlüssen nehmen Sie einen Fachmann.

Tipp 3: Gebrauchte Küche
Mit kreativen Ideen und etwas Geschick verwandeln Sie ein älteres Exemplar mit geringem Budget in Ihre persönliche Wohnküche.

Tipp 4: Mehrere Angebote
Auch wenn diese nicht exakt vergleichbar sind, erhalten Sie eine Vergleichsbasis und können beim Preis sparen.

Tipp 5: Sondermaße vermeiden
Achten Sie bei Einbau-Küchengeräten darauf, dass diese keine teuren Sondermaße aufweisen. Noch günstiger wird es, wenn Sie gleich auf einen freistehenden Kühlschrank zurückgreifen.

Tipp 6: Furnier
Es muss nicht unbedingt die Vollholzküche sein – dieselbe Optik erreichen Sie mit furnierten Möbeln. Und auch die Spanholzplatte mit Naturstein-Dekor zaubert eine tolle Atmosphäre in Ihre Küche.

Mit den richtigen Zutaten stellen Sie eine Küche zusammen, bei der Ihnen auch der Preis schmeckt. Sinnvoll bei der Anschaffung kann auch ein Privatkredit sein, der Ihnen den Kauf ohne lange Wartezeit ermöglicht.

Den Kredit zahlen Sie in monatlichen Raten zurück. Berücksichtigen Sie dabei immer Ihre sonstigen laufenden Kosten – nach Abzug aller Fixkosten sollte noch genug Geld für Tilgungszahlungen bleiben.