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Der Bund regelt das staatliche Förderwesen für energieeffizientes Bauen und Sanieren neu. Was Hausbesitzer und solche, die es werden wollen, jetzt wissen müssen.

Wer im Augenblick ein Eigenheim plant, sollte bei den aktuellen und künftigen staatlichen Förderangeboten besonders genau hinschauen – vor allem, was die Voraussetzungen bei Energiebedarf und Klimaverträglichkeit des neuen Zuhauses betrifft. Denn die Bundesregierung ist gerade dabei, die Förderung energieeffizienter Neubauten neu zu regeln. Nach dem zwischenzeitlichen Förderstopp im Januar und einer Übergangsphase in laufenden Jahr will sie von 2023 an alle Fördermaßnahmen im Programm „Klimafreundliches Bauen“ bündeln. Dafür wird unter anderem das Qualitätssiegel für nachhaltiges Bauen weiterentwickelt.

Insgesamt soll künftig die Verringerung von Treibhausgasemissionen im ganzen Lebenszyklus von Gebäuden stärker in den Mittelpunkt rücken. Das heißt, dass nicht mehr nur Energieverbrauch und CO2-Ausstoß während des Gebäudebetriebs für die Förderfähigkeit berücksichtigt werden, sondern auch die Klimafreundlichkeit von Baumaterialien sowie der Energiebedarf bei der Errichtung und Instandhaltung eines Hauses. Details sind hier in der Ausarbeitung.

Wichtig für Bauherren: Schon jetzt werden bei neu errichteten Wohnhäusern deutlich strengere Richtlinien angelegt. Seit April fördert die KfW Bankengruppe nur noch Effizienzhäuser mit der Effizienzhausklasse 40 (EH 40) in Verbindung mit dem aktuellen Qualitätssiegel für nachhaltiges Bauen.

Effizienzhäuser der EH-Klasse 55 sind von einer Förderung mittlerweile ausgeschlossen. Vielmehr soll diese EH-Klasse künftig zum Standard beim Neubau werden. Ein weiteres Ziel ist, dass ab 2024 möglichst jede neu eingebaute Heizung zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben wird. Um dieses Ziel zu erreichen, sind bspw. Wärmepumpen eine ideale und nachhaltige Form der Energieversorgung.

Für Eigentümer von schon in die Jahre gekommenen Wohnhäusern gibt es gute Nachrichten: Einen Schwerpunkt will der Bund auf die energetische Sanierung legen. Hintergrund dafür ist, dass ein Förder-Euro hier die größte Wirkung erzielt, was CO2-Einsparungen und Klimaschutz angeht. Für dieses Jahr hat das Wirtschaftsministerium das Programm zur Förderung energetischer Gebäudesanierung bereits um mehr als 14 Milliarden Euro aufgestockt. Ein wichtiger Punkt ist dabei das effiziente Heizen. Die finanziellen Anreize für einen Heizungstausch sollen bestehen bleiben und noch weiter optimiert werden.

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