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Eingefrorener Wasserhahn
Foto: Getty Images

Ein häufiges Problem im Winter: Der Gartenwasserhahn ist eingefroren. Wie kann man vorbeugen?

Das Problem sollte nicht unterschätzt werden: Sobald die Außentemperaturen unter null sinken, steigt gleichzeitig die Gefahr, dass am Haus Wasserleitungen oder Heizungsrohre einfrieren.

Oft beginnt das vielleicht mit einem vergleichsweise kleinen Brocken Eis. Aber der kann genug sein, um in der Folge das Wasser am Durchfließen zu hindern – was nicht selten dazu führt, dass die gesamte Leitung einfriert. Wenn man Pech hat, platzt am Ende ein Rohr. Eingefrorene Wasserleitungen sollte man also nicht auf die leichte Schulter nehmen. Einen Rohrbruch zu beheben, kann den Hausbesitzer unter Umständen teuer zu stehen kommen. Experten raten für den Fall, dass eine wasserführende Leitung eingefroren ist, zu einem sehr behutsamen Auftauen, sofern die Leitung frei liegt und zugänglich ist. Sollte die Sorge bestehen, dass Leitungen in der Wand einzufrieren drohen, hilft es, die Heizung in jedem Raum aufzudrehen.

Wer einen eingefrorenen Außenwasserhahn im Winter vermeiden will, muss den ihn vor dem Winter entleeren, damit das Wasser, das noch in der Leitung ist und gefrieren könnte, entfernt wird. Dann kann einerseits nichts zufrieren – aber man kann dann den Hahn über den Winter auch nicht benutzen.

Wer diese Arbeit nicht jedes Mal wieder vor dem Wintereinbruch machen will und den Hahn auch im Winter nutzen möchte, kann einen alten, nicht frostsicheren Hahn durch einen neuen, frostsicheren ersetzen. Solche speziellen Armaturen gibt es im Fachhandel, verschiedene Hersteller bieten solche Hähne an. Zusätzlich sollte man auch die Zuwasserleitung zum Hahn im Keller dämmen, wenn es sich um einen unbeheizten Keller handelt. Dann können Hahn und Leitung nicht mehr einfrieren und beides kann auch im Winter problemlos und frostsicher genutzt werden.