Laub in der Regenrinne

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Laub in der Dachrinne
Foto: Getty Images

Müssen Regenrinne und Dachrinne am Haus nach dem Winter eigentlich jedes Jahr komplett gereinigt werden? 

Das Hauptproblem für Regenrinne oder Dachrinne ist weniger der Winter als vielmehr der Herbst. Denn dann verlieren die Bäume ihr Laub, das sich in der Dachrinne und im Fallrohr sammeln kann. Wer noch nie in die halbrunde Dachrinne von oben eingesehen hat, wird erstaunt sein, wenn er das zum ersten Mal tut. Dort können sich über die Jahre große Laubklumpen gebildet und festgesetzt haben. Diese Klumpen vermoosen unter Umständen auch sehr stark und können der Rinne zusetzen. Ist das Fallrohr betroffen, läuft das Regenwasser nicht mehr störungsfrei ab. Der Schutz der Regenrinne ist also unerlässlich.

Eine Rinnenreinigung nach dem Laubfall im Herbst ist daher sinnvoll, vor allem wenn größere Laubbäume in der Nähe stehen. Doch das Reinigen der Regenrinne in Eigenleistung gar nicht so einfach, denn die Rinnen sind in der Regel nur schwer und nicht risikofrei zu erreichen. Daher ist eine Möglichkeit, im Frühjahr einen Reinigungsdienst mit der Rinnenreinigung zu beauftragen und direkt anschließend für ausreichend Laubschutz zu sorgen, etwa durch die Montage eines speziellen, verzinkten Laubschutzgitters. Das ist ein leichtes, flexibles Gitter, das nach oben gewölbt im Halbrund zwischen Rinnenvorder- und -hinterkante über die gesamte Lauflänge der Rinne eingepasst wird. Dadurch können Blätter nicht mehr in die Rinne fallen und auch nicht auf dem Gitter liegen bleiben: Der nächste Windstoß nimmt sie wieder mit. Für Reinigungsarbeiten, die trotzdem erfolgen sollen, ist ein solches Gitter jederzeit einfach herausnehmbar. Dann reicht in der Regel eine einfache Bürste, um den Schmutz und etwaiges Laub zu entfernen.