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Trockenlegung
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Vor sechs Jahren haben wir eine Gartenhütte auf einem vorhandenen Betonfundament gebaut, kürzlich Einfahrt und Gartenweg gepflastert. Der Fehler: Da die Hütte nun tiefer liegt, läuft ständig Wasser hinein. Was empfehlen Sie, um den Gebäudesockel gegen die Feuchtigkeit abzudichten? 

Das kommt auf die Gegebenheiten an. Aus welchem Material sind der Gebäudesockel und das Gartenhaus? Wenn der Sockel aus Holz ist, wäre eine Abdichtung grundsätzlich schwierig, da es zu Rissen in der Abdichtung kommen kann. Das bringt die Gefahr mit sich, dass das Material im Sockelbereich schnell zu faulen beginnt – eine Sanierung wäre erforderlich. Der Vorteil von Holz ist, dass man unter bestimmten Bedingungen die komplette Konstruktion des Gartenhauses von der Bodenplatte an anheben und auf einen ungefähr 20 cm hohen Sockel setzen kann. Die Prüfung dieser Alternative könnte sich lohnen. Denn auf diese Weise ist auch die Fassade besser gegen Spritzwasser geschützt.

Bei einem Sockel aus Mauerwerk mit aufgetragenem Putz oder wie in Ihrem Fall Beton ist ein Bitumenanstrich denkbar, dessen schwarze Farbe allerdings nicht gut aussieht. Zudem kann trotz Sockel das Wasser immer noch zur Tür hineinlaufen. Das Beste, um das Eindringen von Wasser zu vermeiden, ist eine Entwässerungsrinne. Das Wasser liefe vom Pflasterbelag in leichtem Gefälle zum Beispiel durch ein unterirdisch verlegtes Rohr weg vom Haus. Bevor Sie es versickern lassen, sollten Sie auf alle Fälle die Bodenverhältnisse abklären. Wohin Sie Ihr Oberflächenwasser abfließen lassen dürfen, wird oft vom zuständigen Abwasserunternehmen vorgeschrieben.