Wasserschadensanierung

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Wasserschaden
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Das letzte Rheinhochwasser hat unseren Keller geflutet. Nachdem wir es lange vor uns hergeschoben haben: Wie sanieren wir den Wasserschaden am besten?

Für jede Art des Wasserschadens gilt: So schnell wie möglich mit der Sanierung und vor allem Trocknung beginnen, um die Ausbreitung von Schimmel zu verhindern und weiteren Schaden zu vermeiden! Bereits nach einer Woche der permanenten Durchfeuchtung, beginnen sich die gesundheitsschädlichen Schimmelsporen zu bilden und in den betroffenen Bereichen auszubreiten. Deshalb alle Flächen freiräumen, Tapeten, Teppich- und Laminatböden und sonstige Verkleidungen am besten gleich entfernen. Bei unzugänglichen Hohlräumen oder Dämmung im Fußbodenaufbau muss mit Profigeräten wie Adsorptions- oder Kondenstrocknern gearbeitet werden. Sie saugen die feuchte Luft an und entziehen ihr dabei auf chemischem oder physikalischem Weg das Wasser. In Böden und Vorwände werden Löcher gebohrt, um auch die Feuchtigkeit in den dahinterliegenden Schichten zu bekämpfen. Vom einfachen Aufstellen von Heizgebläsen ist abzuraten, da diese die mit Schimmelpilzen kontaminierte Luft nur weiter im Raum verteilen. Erst wenn alles restlos trocken ist, kann der entstandene Schimmel beseitigt und mit der Sanierung begonnen werden. Dazu nicht nur die Luftfeuchte im Raum, sondern auch die Oberflächenfeuchte kontrollieren! Und denken sie daran: Das nächste Hochwasser kommt bestimmt und im schlimmsten Fall die nächste Wasserschadensanierung.