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Als Mieter möchten wir einen Standgasherd durch einen Einbauherd ersetzen. Was böte sich da an? Aktuell denken wir an die Kombination von Gaskochfeldern in Verbindung mit einem elektrischen Ofen. Eine 16A-Steckdose ist vorhanden.  

Sie haben einen vorhandenen Gas- und Stromanschluss und somit die Qual der Wahl. Beim Kochen ist ein Gasherd die kostengünstigste Variante, denn er verbraucht weniger Energie, als die herkömmlichen Elektromasse- oder Cerankochfelder. Allerdings ist das Gaskochfeld wegen der Gusskochträger schwer zu reinigen und das Kochen mit offener Flamme in geschlossenen Räumen  nicht ungefährlich.

Induktion hat viele Vorteile

Eine Möglichkeit, das Beste aus Gas- und Elektrokochen zu vereinen, ist die Induktion. Das Kochverhalten ist ähnlich, wie beim Kochen mit Gas, denn auch hier wird eine Veränderung der Temperatur sofort umgesetzt. Es geht keine Energie durch träges Aufheizen und Abkühlen verloren, die Reinigung der Glasoberfläche ist einfach und die Platte bleibt nach dem Abschalten nicht heiß.

Ob Ihre Töpfe und Pfannen für Induktion geeignet sind, prüfen Sie mit einem Magnet. Nicht magnetische Böden sind ungeeignet.

Elektrischer Backofen für mehr Möglichkeiten

Beim Backofen empfehle ich Ihnen in jeden Fall eine elektrische Variante. Insbesonders bei sehr feiner Regulierung oder beim Niedertemperaturgaren zeigen Gasbacköfen noch Schwächen. Achten Sie auf ein Selbstreinigungssystem wie zum Beispiel Pyrolyse oder Katalyse und einen stabilen Backwagen. Für Pizzaliebhaber empfieht sich ein Gerät mit spezieller Pizzastufe. Die große Hitze sorgt für einen knusprigen Boden. 

 

Foto Header / oben: Getty Images

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