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Wasserschaden
Besser nicht: Einfache Heizgeräte verteilen Schimmelsporen. Foto: Shutterstock

Das letzte Rheinhochwasser hat unseren Keller geflutet. Nachdem wir es lange vor uns hergeschoben haben: Wie sanieren wir den Wasserschaden am besten?

Für jede Art des Wasserschadens gilt: So schnell wie möglich mit der Sanierung und vor allem Trocknung beginnen, um die Ausbreitung von Schimmel zu verhindern und weiteren Schaden zu vermeiden! Bereits nach einer Woche der permanenten Durchfeuchtung, beginnen sich die gesundheitsschädlichen Schimmelsporen zu bilden und in den betroffenen Bereichen auszubreiten. 

Freiräumen und Trocknen lassen

Räumen Sie alle Flächen frei und entfernen Sie am besten gleich Tapeten, Teppich- und Laminatböden sowie sonstige Verkleidungen.

Mit Trocknern arbeiten

Bei unzugänglichen Hohlräumen oder Dämmung im Fußbodenaufbau muss mit Profigeräten wie Adsorptions- oder Kondenstrocknern gearbeitet werden. Sie saugen die feuchte Luft an und entziehen ihr dabei auf chemischem oder physikalischem Weg das Wasser.

Löcher bohren

In Böden und Vorwände werden Löcher gebohrt, um auch die Feuchtigkeit in den dahinterliegenden Schichten zu bekämpfen. 

Vom einfachen Aufstellen von Heizgebläsen ist abzuraten, da diese die mit Schimmelpilzen kontaminierte Luft nur weiter im Raum verteilen.

Schimmel beseitigen

Erst wenn alles restlos trocken ist, kann der entstandene Schimmel beseitigt und mit der Sanierung begonnen werden. Kontrollieren Sie dazu nicht nur die Luftfeuchte im Raum, sondern auch die Oberflächenfeuchte!

Und denken sie daran: Das nächste Hochwasser kommt bestimmt und im schlimmsten Fall die nächste Wasserschadensanierung.