Immobilienpreise im Aufwind

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Laut Statistischem Bundesamt kennen die Immobilienpreise seit 2009 in den meisten Regionen Deutschlands nur eine Richtung – nach oben. Durchschnittlich etwa 90 Prozent mehr muss ein Käufer heute für ein vergleichbares Haus oder eine Wohnung bezahlen. 

Der aktuelle Immobilienzyklus, also die Phase steigender Preise für Wohn- und Gewerbegebäude, gehört zu den längsten der jüngeren Vergangenheit. 

Ein Ende ist vorerst nicht in Sicht: Im Jahr 2019 hat sich der Anstieg sogar beschleunigt. Im Bundesdurchschnitt gingen die Immobilienpreise (inflationsbereinigt) im Vergleich zum Vorjahr um 9,3 Prozent in die Höhe – stärker noch als ein Jahr zuvor. Zu diesem Ergebnis kommt der „Postbank Wohnatlas 2020“.

Preisanstieg für Immobilien auch auf dem Land

Demnach wurden 2019 nicht nur in den Metropolen, sondern auch in ländlichen Gegenden teils erhebliche Preissprünge bei Wohnimmobilien verzeichnet. Als Gründe führt die Studie das weiterhin niedrige Zinsniveau und eine hohe Nachfrage bei gleichzeitig zu geringem Angebot ins Feld. Und: Eine Trendwende sei in den meisten Regionen nicht in Sicht.

Bild: Postbank Wohnatlas 2020

Spitzenreiter im Süden

Die höchsten Preise lassen sich derzeit in München erzielen. Der Quadratmeterpreis betrug 2019 im Durchschnitt 8.079 Euro. Bayerns Landeshauptstadt liegt mit weitem Abstand vor Frankfurt/Main, Hamburg und Berlin.

Vom Preisanstieg in den Metropolen sind dann auch die sogenannten Speckgürtel betroffen. Der bundesweit teuerste Landkreis liegt aber abseits jeden Großstadtgetümmels: Es handelt sich um Nordfriesland – mit den Inseln Sylt, Föhr und Amrum.

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