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Die Rose zählt zu den beliebtesten Gartenpflanzen. Man nennt sie sogar die „Königin der Blumen“. Doch Rose ist nicht gleich Rose. Wir erklären, welche Unterschiede es gibt, wie man die Rose richtig einpflanzt und was man tun muss, um ihr ein langes Leben zu schenken.

Illu: C3 Visual Lab

Edelrosen

Blüten 
große, schön geformte Einzelblüten oder Dolden von drei bis fünf Blüten

Wuchshöhe 
60 bis 100 Zentimeter

Geeignet für
Beet

Boden 
sandig-lehmiger Boden, humusreich

Sonstiges 
ideale Schnittrosen, häufig mit feinem Duft

Illu: C3 Visual Lab

Bodendeckerrosen

Blüten 
unterschiedliche Formen, breite Farbpalette

Wuchshöhe 
130 Zentimeter, wächst strauchförmig und flächendeckend

Geeignet für
Beet und Hecke

Boden 
tiefgründige und lockere Erde, hoher Nährstoff-und Humusgehalt

Sonstiges 
werden auch als Kleinstrauchrosen bezeichnet

Illu: C3 Visual Lab

Kletterrosen

Blüten 
bilden sich vor allem im oberen Bereich

Wuchshöhe 
bis zu zehn Meter

Geeignet für
Hauswand, Laube, Rankgitter, Rosenbogen, Zaun, Obelisk, Bäume

Boden 
tiefgründig, hoher Nährstoffgehalt

Sonstiges 
hervorragender Sichtschutz, da sie dicht wachsen

Zwergrosen

Blüten 
üppige Blütenpracht

Wuchshöhe 
bis zu 40 Zentimeter

Geeignet für
Beet und Kübel

Boden 
im Beet sandig-lehmiger, humusreicher Boden; im Kübel hochwertige Kübelpflanzenerde

Sonstiges 
Kübelerde immer leicht feucht halten

Beetrosen

Blüten 
rispenförmiger Blütenstand

Wuchshöhe 
70 bis 120 Zentimeter

Geeignet für
Beet

Boden 
nährstoffreich und gut durchlässig

Sonstiges 
regelmäßig schneiden, da sie sonst Strauchrosen ähnlich werden

Strauchrosen

Blüten 
Dolden aus einfachen oder gefüllten Blüten

Wuchshöhe 
bis zu zwei Meter

Geeignet für
Beet und Hecke

Boden tiefgründig, hoher Nährstoffgehalt

Sonstiges 
machen in Kombination mit Blütenstauden im Beet eine gute Figur
 

Schritt für Schritt zum Rosengarten

Rosen gibt es wurzelnackt oder im Container zu kaufen. Letztere können Sie auch im Sommer pflanzen. Wurzelnackte Exemplare kommen von Mitte Oktober bis April in die Erde: Wir zeigen, wie das geht.

Blütenpracht: So pflegen Sie Rosen optimal

Düngen
Zweimal im Jahr werden Rosen gedüngt. Das erste Mal im Frühfljahr, wenn die Pflanze neu austreibt. Je nach Härte des Winters sollte das etwa Mitte März der Fall sein. Die zweite Düngung erfolgt im Juni nach der Hauptblüte. Im Fachmarkt gibt es den passenden Rosendünger zu kaufen.

Schneiden
Rosen beschneiden Sie im Frühjahr, wenn die Forsythien blühen. Die Triebe von Zwergrosen, Beetrosen und Edelrosen kürzen Sie auf 15 bis 20 Zentimeter. Bodendeckerrosen können alle paar Jahre auf 15 Zentimeter zurückgeschnitten werden. Strauchrosen und Kletterrosen schneiden Sie nach Bedarf.

Foto: Friedrich Strauss Gartenbildagentur / Brigitte Niemela

Schützen
Vor dem ersten Frost müssen Rosen wintersicher gemacht werden. Für alle gilt: Die Pflanzenbasis 20 Zentimeter hoch mit Erde anhäufeln und mit Nadelreisig abdecken. Bei Kletterrosen zusätzlich die unteren zwei Meter mit einer Weidenmatte abdecken. Die langen Triebe kommen unter Sackleinen.

Extra-Tipp 
Für einen langjährigen Rosenzauber reifen Sie zu ADR-Rosen. Diese sind besonders widerstandsfähig gegen Blattkrankheiten. ADR steht für Allgemeine Deutsche Rosenneuheitenprüfung und ist ein anerkanntes Gütesiegel.

Illustration oben / Header: C3 Visual Lab