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Ein Saunabad fördert die Gesundheit und sorgt für gute Laune. Zum echten Erlebnis wird es unter freiem Himmel: Saunieren im Garten heißt der neue Trend. 

Mehr als 30 Millionen Deutsche lieben es, regelmäßig zu saunieren. Kein Wunder, das Schwitzen ist gut für die Gesundheit. Es stärkt die Abwehrkräfte, lässt uns durchatmen, entspannt die Muskeln und vertreibt die Sorgen. Immer häufiger machen wir es dabei wie die Finnen: Die Sauna wird nicht im Keller versteckt, sondern im Garten platziert. So entfaltet das Schwitzen seine ganze Energie und Schönheit. Beim Saunagang blickt man in die Natur, zum Abkühlen tritt man hinaus ins Freie.

Für jeden Geschmack gibt es das passende Haus: ob als Block, Bungalow, Kubus oder Schlösschen geformt, aus Stein, Glas oder Holz gebaut. Erlaubt ist, was dem eigenen Stil entspricht und zum Charakter des Wohnhauses und des Gartens passt. In den Ruhephasen lassen Sie Ihren Blick durch große Fenster über Ihren Garten schweifen, den Sie passend zu Ihrer Außensauna gestaltet haben. Oder Sie beobachten auf der Saunaterrasse die Sterne unter freiem Himmel. Holzwände oder hohe Hecken schützen vor den Blicken neugieriger Nachbarn und strukturieren Ihren ganz persönlichen Wellnessbereich.

 

Frisch geerntet: Der eigene Aufguss mit Kräutern

1) Sammeln
Sammeln Sie im Wald wilde Blüten, Blätter, Pflanzen, Zweige, Früchte und Wurzeln. Versichern Sie sich, dass die Pflanzen nicht mit Pestiziden behandelt wurden. Ausschlag und Ekzeme drohen sonst. Die sichere Variante: Passende Kräuter für den Sauna-Aufguss im eigenen Garten oder auf dem Balkon züchten.

2) Vorbereiten
Übergießen Sie Kräuter, Pflanzen und Zweige mit reichlich heißem, aber nicht kochendem Wasser. Sparen Sie nicht, es dürfen volle zehn Liter sein. Den Sud zehn Stunden ziehen lassen. Anschließend zwei Liter vom aromatisierten Wasser abseihen, durch ein Leinentuch filtern und sofort als Aufguss verwenden.

3) Teilen
Ihr Kräuteraufguss ist fertig? Prima, dann machen Sie es auf die finnische Art und teilen Sie ihn am besten mit der Familie oder Freunden beim gemeinsamen Schwitzen. Laden Sie Saunaliebhaber zu einem kleinen Fest und verbringen Sie ein paar schöne Stunden, an deren Ende einem wohlige Erschöpfung steht.

Foto: Jonas Friedrich

Wie Sie Saunabäder richtig angehen

Nach dem Work-out saunieren
Nur ausgeruht zum Schwitzen gehen, 30 Minuten zwischen Sport und Sauna verstreichen lassen. So vermeiden Sie es, das Herz-Kreislauf- System überzustrapazieren. 

Nichts oder zu viel essen 
Mit leerem oder vollem Magen spielen Herz und Kreislauf schnell verrückt. Nach Wein und Bier kann es sogar gefährlich werden. Kleine Kost ist daher das gesunde Mittelmaß. 

Von der Dusche in die Sauna 
Wer nass in die Sauna geht, sich nicht gründlich abtrocknet, mindert die Wirkung. Denn verdunstendes Duschwasser kühlt den Körper. Man schwitzt weniger. 

Zu heiß und zu lange
Kein Saunapro? Dann wählen Sie lieber eine niedrigere Temperatur und nehmen auf der unteren Bank Platz. Hören Sie auf Ihren Körper und verlassen Sie die Sauna, wenn es zu viel wird.

Gymnastik und Gespräche
Zappeln, dehnen, aufgeregte Unterhaltung – lieber nicht! Nichtstun ist am besten. Ruhe fördert die Entspannung und Erholung.

Foto: Jonas Friedrich

Rezept: Honig-Lotion

Das brauchen Sie:
2 EL flüssigen Honig
1 TL Mandelöl
3 TL Lavendelöl

So geht’s:
Alles vermischen und in ein Gläschen füllen. In der Sauna in die warme, feuchte Haut massieren. Draußen mit Wasser abspülen. So wirkt die Lotion: Dank antibakterieller Wirkung ist sie ein Schönheitselixier, das für zarte und samtweiche Haut sorgt. Außerdem ist der Honig entzündungshemmend und regt den Stoffwechsel an. Sein süßer Duft betört die Sinne.

 

Foto Header / oben: PR